No Plastic!

colorful by rkit | www.pixabay.com/de
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Schon mal versucht im Drogeriemarkt etwas einzukaufen, das nicht aus Plastik ist?! Viel Glück! In den den Regalen der Einkaufsgeschäfte findet sich kaum noch etwas, das nicht aus Kunststoff ist.

Es geht aber auch ohne Plastik oder zumindest mit weniger. Tipps zum Verzicht findest Du hier → oder auf der Seite des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) → Es lohnt sich aber auch, einfach mal bei Twitter nach den Hashtags #noplastic → und #plastikfasten → zu suchen.

Lidl: Verbraucher- täuschung

Deutsche Umwelthilfe wirft Lidl Verbrauchertäuschung bei seiner Werbung für angeblich umweltfreundliche Plastikflaschen vor

Plastikflaschen

Lidl wirbt in einer aktuellen Werbekampagne für den Kauf von Getränken in selbst hergestellten Einweg-Plastikflaschen und stellt diese zu Unrecht als Beitrag für den Umweltschutz dar – In Wirklichkeit belasten auch die Einwegflaschen von Lidl das Klima und vergeuden Ressourcen – Umwelthilfe fordert Verbraucher auf, sich nicht von Lidl täuschen zu lassen und Getränke von überwiegend regionalen Abfüllern in Mehrwegflaschen zu kaufen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Discounter Lidl zum sofortigen Stopp ihres Greenwashings umweltbelastender Einweg-Plastikflaschen auf. Durch die Kampagne „Jede Flasche zählt“ versucht die zweitgrößte deutsche Supermarktkette den millionenfachen Verkauf von unökologischen Plastikflaschen als umweltfreundlich darzustellen.
Einwegflaschen aus Plastik sind wiederbefüllbaren Mehrwegflaschen ökologisch deutlich unterlegen, weil sie ressourcenintensiver in der Herstellung sind, das Klima besonders stark belasten und unnötige Abfälle produzieren.
Durch die bis zu fünfzigmalige Wiederbefüllung von Mehrwegflaschen müssen Verpackungen nicht millionenfach neu hergestellt werden.

„Lidl täuscht seine Kunden mit der Behauptung, durch den Kauf von Einweg-Plastikflaschen die Umwelt zu entlasten. Dabei ist Lidl mit seiner Weigerung, Getränke in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen zu verkaufen, einer der Hauptverursacher für die klima- und umweltschädliche Plastikflaschen-Flut in Deutschland. Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 17 Milliarden Einweg-Plastikflaschen verkauft. Nach wenigen Minuten Gebrauch werden Plastikflaschen zu Müll und können in Flüssen, Seen und Meeren Jahrhunderte überdauern und diese Ökosysteme schädigen“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

„Lidl kommuniziert, dass ihre Einwegflaschen mit Recyclingmaterial im Vergleich zu anderen Einweg-Plastikflaschen CO2 in Höhe von 50.000 Tonnen pro Jahr einsparen. Dabei hätte Lidl darstellen müssen, wie hoch die CO2-Mehrbelastung ihrer Einweg-Recyclingflaschen gegenüber Getränken in Mehrwegflaschen ist. Unberücksichtigt bleiben bei den Lidl-Flaschen zudem die Umweltauswirkungen durch den Einsatz von 45 Prozent Neumaterial, die ständige Neuflaschenproduktion und deren Transport. Von einem autarken und geschlossenen Gesamtkreislauf kann zudem nicht die Rede sein, wenn für die Flaschenproduktion fast zur Hälfte Neumaterial eingesetzt wird“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

„Das Recycling von Plastikflaschen wird vom Discounter Lidl in aufwendigen Werbefilmen als Öko-Innovation dargestellt und gefeiert. Dabei ist dies ein alter Hut, denn Mehrwegflaschen werden nach ihrem langen Produktleben bereits seit mehr als vierzig Jahren recycelt“, erklärt der ehemalige Staatssekretär und Geschäftsführer der Stiftung Initiative Mehrweg Clemens Stroetmann. Der Einsatz von Altglasscherben zur Herstellung neuer Mehrwegflaschen beträgt bis zu 90 Prozent und liegt damit deutlich über dem Recyclinganteil von nur 55 Prozent in Lidl-Plastikflaschen.

Die Herstellung der Lidl-Einwegflaschen verschlingt trotz des Recyclinganteils von 55 Prozent nach wie vor erhebliche Mengen Rohöl, weshalb sie weiterhin Ressourcen- und Energiefresser sind. Für die Herstellung der jährlich in Deutschland verbrauchten Einweg-Plastikflaschen werden 660.000 Tonnen Rohöl verbraucht.

Weitere Informationen, wie umweltschädlich Einweg-Plastikflaschen sind können Sie hier nachlesen →

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e. V. | Bild: fotolia.de

Kein Patent auf Leben!

Bild: campact!
Bild: campact!

Monsanto, Bayer und andere Konzern-Giganten sichern sich Patente auf unsere Lebensmittel. Die Folgen sind gravierend: Sortensterben, Monopole und Verarmung der Bauern trotz steigender Preise.

Zwar hat die Bundesregierung festgelegt, Patente auf Leben zu verhindern – doch sie handelt einfach nicht. Mit einem eindringlichen Appell will campact! den zuständigen Minister Heiko Maas dazu bringen, dem Versprechen nun endlich Taten folgen zu lassen.

Helfen Sie mit! Kein Patent auf Leben!
Unterzeichnen bitte auch Sie den Campact-Appell →

Geschmacksache oder die Lösung für das Welternährungs- problem?

Dschungelcamp, Abenteurer und Überlebenskünstler machen es vor: Mehlwürmer essen!

Was zunächst eklig erscheint, macht durchaus Sinn. Die kleinen Würmer stecken voller Nährstoffe. Irgendwo zwischen Tofu und Rindfleisch. Sie verbrauchen kaum Ressourcen, nehmen wenig Platz ein und sie können artgerecht und umweltfreundlich in jeder Küche gehalten werden. Mit LIVIN Farms Hive → können Mehlwürmer in einem dekorativen, mehrstöckigen Container unter optimalen Umweltbedingungen und in jedem Haushalt gezüchtet werden. In dem kleinen Kasten, nicht größer als ein PC-Tower, reifen die putzigen Viecher bis zu ihrer Verzehrreife heran. In einem Zyklus von acht bis neun Wochen kann man so etwa 500 Gramm Würmer „ernten“. Der unvermeidliche Tötungsprozess erfolgt erfolgt elegant dadurch, dass man den letzten Einschub des Hives in den Kühlschrank stellt – danach lassen sich die Mehlwürmer verarbeiten.

Und geschmacklich? Eher neutral bis leicht nussig. Gewürzt wird nach Belieben.

Zehn Handy-Regeln

Ärztekammer legt „10 Medizinische Handy-Regeln“ neu auf
Unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse adaptiert und ergänzt

Wien (OTS) – Seit Jahren finden die von der Wiener Ärztekammer veröffentlichten „10 Medizinischen Handy-Regeln“ sowohl unter Experten als auch in der breiten Bevölkerung großen Anklang. Angesichts aktueller technischer Entwicklungen wurden die Regeln in einer nunmehr bereits 6. Auflage adaptiert und ergänzt. Zur Vermeidung unnötiger Strahlung gilt beispielsweise ab sofort die Empfehlung, Handy-Apps zu reduzieren beziehungsweise zu deaktivieren. Zehn Handy-Regeln weiterlesen

Früher war mehr Lametta!

Foto: Grace Winter | www.pixelio.de
Foto: Grace Winter | www.pixelio.de

Der letzte deutsche Lametta-Hersteller „Riffelmacher & Weinberger“ stellt seine Produktion ein.

„Wir nehmen das Lametta aus dem Handel“, sagte Walter Enzenhöfe, Verkaufsleiter beim Unternehmen Riffelmacher & Weinberger, Mitte Dezember gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Die letzten Packungen seien im Herbst ausgeliefert worden.

Damit endet auch für das fränkische Roth bei Nürnberg eine Jahrhunderte alte Fertigungs- und Wirtschaftstradition, zeitweise beheimatete der Ort bis zu sieben Lametta-Fabriken und war damit die Lametta-Hochburg. Um die 50 Tonnen Material wurden bei Riffelmacher & Weinberger jährlich verarbeitet, am Ende seien es nur noch wenige hundert Kilo gewesen.

Weil über die Jahre hinweg die Nachfrage nach dem Stanniol zurückgegangen ist, setze das Unternehmen künftig auf den Vertrieb von Weihnachtsschmuck. Der ist nun aus Kunststoff und kommt überwiegend aus China.

Wenn das Opa Hoppenstedt noch erlebt hätte…

„Früher war mehr Lametta!“

Naturwunder Erde

Foto: © Markus Mauthe/Greenpeace

Greenpeace präsentiert: Naturwunder Erde
Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik: die neue Multivisionsshow von und mit Markus Mauthe

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multivisonsshow im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unseres Planeten. Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.

So fängt Mauthe die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti.

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde. Er ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“ Markus Mauthe möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

Am Montag, 23. November 2015, kommt Markus Mauthe mit „Naturwunder Erde“-Tour auch in das Edith-Stein-Haus nach Kaiserslautern, Engelsgasse 1. Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass ab 19:00 Uhr.

Markus Mauthe – Naturfotograf mit Mission
Markus Mauthe, Jahrgang 1969, ist selbstständiger Fotograf. Er entstammt einer Fotografenfamilie und entdeckte nach seiner Ausbildung zum Industrie- und Werbefotografen bald seine Passion für die Naturfotografie. Mit der Kamera in ursprünglicher Wildnis zu arbeiten, bedeutet für ihn pures Glück. Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Markus Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn. „Wer mit offenen Augen reist, dem können die Probleme der Erde nicht entgehen – und wer mit dem Herzen unterwegs ist, dem können sie nicht egal sein“, sagt der Fotograf. Nach seinen Greenpeace-Multivisionsshows „Planet der Wälder“ und „Europas wilde Wälder“ ist „Naturwunder Erde“ der Höhepunkt seiner bisherigen Arbeit.

http://www.greenpeace.de/naturwunder-erde →

Flüchtlinge: Häufig gestellte Fragen

Enno Lenze: FAQ für Besorgte Bürger
Enno Lenze: FAQ für Besorgte Bürger

Ennno Lenze hat zu dem Thema der sogenannten Flüchtlingskrise auf seiner Internetseite „FAQ für Besorgte Bürger“ zusammengestellt. „Warum hauen die ab? … Warum kommen nur junge Männer? … Warum haben alle Smartphones? …“ Lenze beantwortet Fragen, „für alle, die Angst vor Ausländern, Flüchtlingen und so weiter haben und nicht recht wissen, wen sie frage sollen.“

zu den „FAQ für Besorgte Bürger“ → von Enno Lenze

Refugees are welcome

Foto: RefugeeGuide.de
Foto: RefugeeGuide.de

Willkommen in Deutschland!
– andere Länder, andere Sitten.
Deshalb haben viele fleißige Helferinnen und Helfer den Refugee Guide entwickelt, um Flüchtlingen eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland zu geben. Der Guide enthält nützliche Tipps und Informationen. Er wird in 10 verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt und wurde vor allem von Studenten und Doktoranden mit verschiedensten (geographischen und kulturellen) Hintergründen erstellt. Den Refugee Guide gibt ihn als Druckversion oder online unter http://www.refugeeguide.de →