Können Plastiktüten “bio” sein?

Foto: Sylvester-1 | www.pixelio.de

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Auf Verpackungsfolien, Biomüllsäcken und Plastiktragetaschen wird immer häufiger das Wort “kompostierbar” aufgedruckt. Auch Plastikbestecke, Handygehäuse oder Folien für die Landwirtschaft werden als “biologisch abbaubar” gekennzeichnet. Wie aber steht es tatsächlich um die vermeintliche Kompostierbarkeit?

Angemessene Sortiertechnik fehlt

Plastikmaterialien werden meist aus Erdöl oder zunehmend auch aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stärke, Milchsäure und Zellulose hergestellt. Da es jedoch keine adäquate Sortiertechnik gibt, sind Biokunststoffe von anderen Plastikprodukten nicht zu unterscheiden. Deshalb wird Plastik aus Biotonnen zumeist aussortiert und der Müllverbrennung zugeführt. Das Label “kompostierbar” ist also lediglich ein Wunschbild.

Da die Herstellung von Bioplastik sehr energieintensiv und mit hohen Treibhausgasemissionen verbunden ist, lässt sich im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen auch keine bessere Ökobilanz nachweisen. Der Anbau von Pflanzen für Bioplastik steht außerdem in Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln. Hinzu kommen Düngemittel, die die Gewässer belasten.

Besser ganz auf Plastiktüten verzichten

Der BUND empfiehlt, generell auf Plastiktüten zu verzichten, egal ob aus Bioplastik oder aus herkömmlichen Kunststoffen. Die Kennzeichnung als “bio” oder “kompostierbar” erzeugt allenfalls ein gutes Gewissen beim Verbraucher. Langelebige Behältnisse wie Stoffbeutel, Netze oder auch Glasbehälter zum Einkauf von Lebensmitteln weisen erheblich bessere Umweltbilanzen auf.

Quelle: BUND.net

10. April 2014 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Energie | Schreibe einen Kommentar

Die ADAC-Alternativen!

Der ADAC dürfte mit mehr als 18 Mio. Mitgliedern bundesweit der größte Verein und weltweit der zweitgrößte Automobilclub sein. Damit ist er einer der größten Lobbyverbände.

Der ADAC hat sich gemäß seiner Satzung die „Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrzeugwesens und des Motorsports“  auf die Fahne geschrieben. Doch setzt der ADAC seine politische Macht auch immer im Sinne seiner Mitglieder ein?!

Im Januar 2013 strahlte der WDR einen Markencheck → über den ADAC aus. Das Vertrauen in den ADAC sei laut den Autoren des Films „übertrieben“, da der ADAC seine politische Macht nicht immer im Sinne seiner Mitglieder einsetze. Des Weiteren sei der ADAC ein „verlässlicher Retter in der Not“ sowie ein „überzeugender Tester“. Betrachte man die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten so erscheine der Automobilclub als „zweifelhafter Arbeitgeber“.¹

Wer also keine Lust mehr auf den Lobbyismus des ADAC und manipulierte Umfrageergebnisse hat, sollte jetzt zu einem anderen Automobilclub oder Verkehrsclub wechseln. Es gibt zahlreiche ADAC-Alternativen, welche in Sachen Pannenhilfe, Rückholdienste etc. vergleichbare und sogar bessere Produkte anbieten. Die Mitgliedsbeiträge sind gegenüber dem ADAC teilweise sogar günstiger und auch diverse “Clubvorteile” kann man in Anspruch nehmen. 

Mögliche Alternativen zum ADAC sind …
ACE → | ACV → | ADMV →ARCD → | AvD → | BAVC → | KS/Auxilia →Mobil →VCD → Ein Vergleich lohnt sich!

VCD

¹Quelle: Wikipedia

21. Januar 2014 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Mobilität | Schreibe einen Kommentar

Rettet die Bienen!

Mehr als einfach nur Honigproduzenten: Bienen sind der Schlüssel für die weltweite Nahrungsmittelproduktion. Ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter wichtige Gemüse, Früchte, Nüsse, und Gewürze – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Dazu gehören neben der Biene unter anderem auch Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und Fliegen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen so mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Aber in den letzten Jahren sterben mehr und mehr der fleißigen Helfer. Ganze Bienen-Völker kollabieren. Ein globales Problem: Nicht nur viele europäische Länder leiden unter einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen, weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er-Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen.

Hilf mit, die Bienen und die Landwirtschaft zu schützen →

Quelle: Bienenschutz.org | Greenpeace

15. Januar 2014 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Aktion | Schreibe einen Kommentar

Deine eigene Energiewende!

Als Kunde von Greenpeace Energy entscheiden Sie sich für eine Stromversorgung aus sauberen Kraftwerken, verbessern Ihre persönliche CO2-Bilanz und sorgen für den Ausbau erneuerbarer Energien.

Mit proWindgas bietet Greenpeace Energy als erster Energieversorger einen Gastarif an, der die innovative Windgas-Technologie fördert. Durch Ihren Wechsel zu proWindgas bringen Sie die Energiewende voran, unterstützen den Ausbau sowie die Speicherbarkeit von erneuerbaren Energien und profitieren dabei von zahlreichen Vorteilen…

Strom, Gas und Visionen! jetzt wechseln → 

02. Januar 2014 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Energie | Schreibe einen Kommentar

Umweltgerechte Drucker

Computer mit angeschlossenen Ausgabegeräten wie Drucker, Kopierer oder Multifunktionsgeräten gehören inzwischen zur Grundausstattung der meisten Haushalte.

Viele dieser Geräte sind jedoch wahre Stromfresser, oft enthalten sie umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe oder arbeiten zu laut. Zudem können sie Ozon, Staub oder leichtflüchtige organische Verbindungen emittieren. In schlecht belüfteten Räumen kann sich so die Luft mit unerwünschten Stoffen anreichern.

Um die Risiken für die eigene Gesundheit so gering wie möglich zu halten, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Geräte mit dem ”Blauen Umweltengel” auszuwählen und Tintenstrahldruckern den Vorzug zu geben. Letztere verbrauchen nicht nur deutlich weniger Strom als Laserdrucker, ihre Patronen enthalten auch weniger Schadstoffe. Ein Farblaserdrucker benötigt beim Drucken bis zu 800 Watt, ein Schwarz-Weiß-Tintenstrahldrucker lediglich rund 40 Watt.

Zudem enthält der Toner von Laserdruckern oder Kopierern Schwermetalle oder zinnorganische Verbindungen, die zu Augen- und Schleimhautreizungen führen können. Wer bereits einen Laserdrucker besitzt, sollte durch regelmäßige Wartung, häufiges Lüften und Händewaschen nach dem Patronenwechsel die Gesundheitsgefahren mindern. Drucker sollten möglichst in einem wenig frequentierten und gut durchlüfteten Raum stehen.

Leere Tintenpatronen können laut BUND kostenfrei an die Hersteller zurückgeschickt oder bei Händlern zurückgegeben werden, die sie teilweise auch wieder füllen. Das minimiert anfallende Müllmengen. In allen Geräten lässt sich zudem Recyclingpapier einsetzen, es ist ebenfalls mit dem ”Blauen Umweltengel” gekennzeichnet.

Eine Liste umweltgerechter Ausgabegeräte ist im Internet zu finden unter www.blauer-engel.de → 

Quelle: Bund für Umwelt- und Naturschutz | www.bund.net

09. Oktober 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Hardware | Schreibe einen Kommentar

Eine App, um die NSA zu ärgern

Threema funktioniert wie der populäre SMS-Ersatz WhatsApp. Aber sie enthält eine Verschlüsselung, um Überwachung auszuhebeln. Patrick Beuth hat den Entwickler besucht… weiterlesen → 

Quelle: Die Zeit

04. August 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Mobile | Schreibe einen Kommentar

Wir müssen draußen bleiben…

NSA-LogoNSA, FBI, BND & Co. haben hier keinen Zutritt! Das zumindest versprechen Suchmaschinen wie ixquick.com und deren kleinere Schwester startpage.com

Gesucht wird zwar via Google & Co., jedoch garantieren die beiden Suchmaschinen, dass alle Suchanfragen um die Informationen bereinigt werden, die zu einer Identifizierung des Users führen können. Ixquick und Startpage geben Suchanfragen anonym an Google & Co. weiter, die Suchmaschinen erhalten dann die Suchresultate und retournieren diese unter Wahrung der Privatsphäre. Die IP-Adresse des Users wird nicht gespeichert, die Anfrage erfolgt via SSL-Verschlüsselung, Besuche werden nicht aufgezeichnet und Ixquick und Startpage installieren keine Tracking-Cookies auf Ihrem Browser. Hört sich doch ganz prima an…

http://ixquick.com →
http://startpage.com → 

14. Juli 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Suche | Schreibe einen Kommentar

Wheelmap und 72Stunden!

wheelmap.org + 72stunden.de

Wheelmap.org ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte. 

Die Wheelmap ist ein Projekt des SOZIALHELDEN e. V. →

Die Sozialhelden sind eine Gruppe von engagierten Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.

Die Ministranten der Kirchengemeinde St. Martin in Kaiserslautern → haben im Rahmen der 72-Stunden-Aktion → mehr als 350 Orte in Kaiserslautern auf Barrierefreiheit überprüft und diese entsprechend in die Wheelmap eingetragen! Ein tolles Ergebnis!

Und, Du kannst auch mitmachen: markiere öffentlich zugängliche Orte wie Cafés, Behörden oder Geschäfte bei Wheelmap.org →  

28. Juni 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Aktion | Schreibe einen Kommentar

Die grüne, sichere, werbefreie eMail…?!

Ja, die gibt es! Posteo → bietet für 1.- EUR im Monat einen fairen eMaildienst, Kalender- und Adressbuchfunktion an. 

“Wir sind ein unabhängiger und innovativer E-Mailanbieter mit Sitz in Berlin. Posteo setzt auf Nachhaltigkeit, maximalen Datenschutz, einfache Bedienbarkeit und Werbefreiheit. Gegründet wurde Posteo 2009. Zusammengeführt hat uns die Arbeit im IT-Bereich und das gemeinsame Engagement im Umweltschutz.

Mit Posteo wollen wir Menschen erreichen, denen es wichtig ist, ökonomisch wie ökologisch nachhaltig zu handeln. Ihnen bieten wir die Möglichkeit, nachhaltig und sicher zu kommunizieren. Wir wollen eine Alternative zu werbeverseuchten Posteingängen, Daten sammelnden Konzernen und grün gewaschenen Werbeversprechen sein – und einen Impuls für mehr Nachhaltigkeit im Internet geben.

Unser Anliegen ist es, Ihre Daten zu schützen, und sie nicht meistbietend an die Werbewirtschaft zu verkaufen. Deshalb bieten wir anonyme Postfächer an und erheben keine personenbezogenen Daten. Ihre uns anvertrauten Mails und Kontakte verschlüsseln wir nach den neuesten Standards und fertigen täglich Sicherheits-Backups an.

Wir arbeiten mit echtem Ökostrom von Greenpeace Energy, nicht mit Zertifikate-Strom aus alten Wasserkraftwerken, den andere Provider als Ökostrom bewerben. Der Einsatz effizienter Hardware sowie das Verwenden von Recyclingpapier ist für uns genauso selbstverständlich wie unser Firmenkonto bei der GLS-Bank.” (Quelle: Posteo →)  

05. Juni 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Hosting, Software | Schreibe einen Kommentar

Partnerschaftsfest

Plakat Partnerschaftsjubilaeum 2013

alle Infos: http://ruanda.sankt-martin-kaiserslautern.de → 

12. Mai 2013 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Afrika, Aktion | Schreibe einen Kommentar

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