Land ohne Plastik

Foto: RitaE (Pixabay)

Plastik ist überall! Im Essen, in der Zahnpasta, in den Meeren – überall ist Plastik! Während die Europäische Union noch über Verbote nachdenkt, sind Plastiktüten seit 2008 in Ruanda verboten. Ein „Land ohne Plastik“ von Susanne Krauß, Gisenyi (Ruanda), in Zeit-Online… weiterlesen →

Diagnose: Katzendiabetes

Kater "Emil"
Kater „Emil“

Die Katze hat Diabetes, und jetzt?!

Angefangen hat es vor gut einem Jahr, mein zehn Jahre alter Kater „Emil“ – ein Perser-Menkun-Mix und ein wirklich stattlicher Kater – hat auffällig viel getrunken. Dementsprechend oft hat er die Katzentoilette aufgesucht. Dann ging auch öfters Mal was daneben. Er bekam Heißhunger und verlor an Körpergewicht. Beim Tierarzt war die Diagnose schnell gestellt: Katzendiabetes.

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Hackathon im Vatikan

Der Vatikan veranstaltet vom 8. bis 11. März 2018 den ersten Hackathon im Kirchenstaat inmitten von Rom.

Hackathons sind Veranstaltungen, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Soft- oder Hardware entwickeln, zumeist mit einem bestimmten Ziel.

Die Organisatoren der VHacks → genannten Veranstaltung hatten 120 Studentinnen und Studenten von Universitäten aus aller Welt gesucht. Die Bewerberinnen und Bewerber mussten nicht katholisch sein. Sie wurden jedoch genau ausgesucht, um eine möglichst große Bandbreite an Hintergründen und auch Glaubensrichtungen zu erhalten.

In 36 Stunden sollen die Studentinnen und Studenten technische Lösungen für globale Probleme finden. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Themen soziale Inklusion, der Dialog zwischen Religionen und Hilfen für Migranten und Flüchtlinge. Die Ergebnisse des Hackathons sollen der Gesellschaft als Ganzes dienen. Die Menschen einander näher bringen, den interreligiösen Dialog beleben und Flüchtlingen helfen, das ist das erklärte Ziel. Eine umfassende Lösung erwartet man dabei nicht, aber zumindest eine Inspiration für Kleriker und andere Menschen, auch die jüngere Generation in die Lösung der Probleme miteinzubeziehen. Vom ersten Hackathon im Vatikan sollen alle profitieren.

Update: Die Gewinnerteams und ihre Projekte (.docx) →

Signale aus dem Weltall

Foto: Radio-Telescope von Free-Photo | www.pixabay.com
Foto: Radio-Telescope von Free-Photo | www.pixabay.com

Astronomen am Radioteleskop von Arecibo (Puerto Rico) haben bereits im Mai seltsame Signale von dem Roten Zwergenstern Ross 128 empfangen. Außerirdische? Der erste Kontakt?

Ross 128 ist ein Roter Zwergstern und etwa 10,9 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Sein nächster Nachbar ist Wolf 359, welcher etwa 3,8 Lichtjahre entfernt liegt.

Die Signale könnten von einem die Beobachtungsebene kreuzenden Satelliten stammen oder es handelt sich um eine Art Sonneneruptionen oder um Emissionen von anderen in der Beobachtungsebene liegenden Objekten – so zumindest die drei Haupttheorien der Wissenschaftler. Doch Halt, war da nicht noch was?! Doch, … die Borg →

Als Schlacht von Wolf 359 → ging im Jahr 2367 die erste direkte Konfrontation zwischen der Sternenflotte und dem Borg-Kollektiv in die Geschichte der United Federation of Planets ein. Die Sternenflotte wurde bei Wolf 359 von den Borg überrumpelt. Der gefährliche Feind kam plötzlich und war bis dahin nahezu unerforscht. Die Schlacht von Wolf 359 war eine der größten Niederlagen in der Geschichte Sternenflotte.

Sollten die Geschehnisse aus Star Trek nun tatsächlich Wirklichkeit werden und die Signale von Ross 128 auf ein Raumschiff der Borg hindeuten?! Zwischenzeitlich gehen die Astronomen zwar davon aus, dass die ungewöhnlichen Signale von Erdsatelliten stammen, wenn dem aber nicht so ist, sind wir echt am Arsch!

Schon mehrfach hat Star Trek bewiesen, dass Fiktion und Wirklichkeit → nicht weit auseinander liegen. Technologien aus Star Trek → haben Einzug in unsere Realität gehalten. Haben in den 80er Jahren Crew-Mitglieder der Enterprise ihre Berichte noch auf sogenannten PADDs (Personal Access Display Device) verfasst, sind iPads und Tablet-PC für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Touchpanels sind allgegenwärtig. Noch ein Beispiel gefällig?! Die erste Diskette kam 1969 auf den Markt, Mr. Spock verwendete sie bereits 1966.

Warum also, sollten die merkwürdigen Signale von Ross 128 nicht auf einen ersten Kontakt hindeuten?

Wir sind nicht alleine

Foto. Pascal Treichler – www.pixabay.com

Zehn neue Planeten hat die NASA außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, das ist im Juni 2017 den Medienberichten zu entnehmen. Wahrscheinlich ist auf den Planten erdenähnliches Leben möglich. Auf den Planeten gibt es Wasser.

Damit sind uns insgesamt 49 Planten bekannt, die in der sogenannten habitablen Zone* liegen. Einige der zehn neuen potenziell bewohnbaren Planeten umkreisen Sterne, die eine ähnliche Größe wie unsere Sonne haben.

Die Entdeckungen ermöglichte die Kepler-Teleskop-Mission der NASA. Insgesamt 219 neue Planeten-Kandidaten hat das Kepler-Weltraumteleskop-Team der us-amerikanischen Raumfahrtbehörde jetzt veröffentlicht.

Die Ergebnisse bedeuten, dass wir wahrscheinlich nicht alleine sind.

*Als habitable Zone bezeichnet man den Abstandsbereich, in dem sich ein Planet von seinem Zentralgestirn befinden muss, damit Wasser dauerhaft in flüssiger Form - als Voraussetzung für erdähnliches Leben auf der Plantenoberfläche - vorliegen kann.

A Place to Bee

Foto: Christian Birkholz | Pixabay

Die Biene… was wären wir ohne sie?! Für unsere Ernährung und unsere Ökosysteme ist dieses kleine Insekt unverzichtbar. Nicht nur, dass ohne Bienen morgens das Glas Honig auf dem Frühstückstisch fehlen würde, bereits Albert Einstein warnte: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

Es ist soweit! Hier und heute, genau jetzt, ist die Biene in der Krise. Imkerinnen und Imker verzeichnen in diesem Frühjahr einen Verlust an Bienenvölkern von 50 Prozent. In Deutschland sind mittlerweile 197 Wildbienenarten gefährdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht, so der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Der BUND und die Aurelia-Stiftung haben deshalb gemeinsam einen Bienenaktionsplan → erarbeitet.
Bienen finden keine Lebensräume mehr, sie hungern und der Einsatz von Pestiziden greift ihr Nervensystem an. Die Bundesregierung ist aufgefordert etwas zu ändern. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um das Bienensterben aufzuhalten. Der Bienenaktionsplan muss nach der Bundestagswahl in den Koalitionsvertrag aufgenommen und in den nächsten vier Jahren umgesetzt werden.

Ihr könnt helfen: Macht mit bei der BUND-Aktion, sendet eine eMail an die Parteivorsitzenden und appelliert an sie, das Bienensterben zu stoppen – jetzt!

https://aktion.bund.net/a-place-to-bee →

Weltpremiere: Vier Schneeleoparden

Vier Schneeleoparden! Ein neuer Quadcore-Prozessor? Eine Neuauflage von Apples Mac OS? Nee, viel besser: Erstmals wurde eine Vierlingsgeburt bei Schneeleoparden in der freien Natur beobachtet beziehungsweise dokumentiert. In der Westmongolei löste eine Kamerafalle des WWF aus und filmte vier niedliche Schneeleoparden-Babies. Doch leider sagt das nichts darüber aus, ob es dem Schneeleoparden als Art jetzt besser geht. Der Schneeleopard ist noch immer massiv bedroht. Sicher ist auch nicht, ob alle vier Jungtiere durchkommen. Drückt die Daumen, dass sie überleben.

Deine Hilfe für Schneeleoparden: Spende dem WWF! →