Bluetooth-Solarlautsprecher

Devotec Industries hat einen Lautsprecher vorgestellt, dessen Akku über eine eingebaute Solarzelle geladen wird. Die Solar-Soundbox verfügt über Bluetooth, so dass bluetoothfähige Musik-Quellen drahtlos mit dem Stereolautsprecher verbunden werden können. Außerdem verfügt der Lautsprecherbox über einen 3,5 mm-Soundeingang und Mikrofonanschluss, es können damit also auch Kabelverbindungen zum jeweiligen PC, MAC oder Handy etc. hergestellt werden. Ein Anschlusskabel sei im Lieferumfang jedenfalls schon enthalten.

Der 260g leichte Lautsprecher ist 16,5 x 5,5 x 5.5cm klein und dürfte damit problemlos in jeden Rucksack passen. Devotec verspricht für die 2x2Watt-Lautsprecher einen tiefen, klaren Klang und bei mittlerer Lautstärke 8 Stunden Wiedergabezeit. Der Lithium-Akku hat eine Kapazität von 1500mA und das integrierte Solar-Panel kommt auf 150mA. Bis der Akku über die Solarzellen vollständig aufgeladen ist würde es je nach Sonneneinstrahlung etwa 12 bis 24 Stunden dauern. Wenn sich die Sonne jedoch gerade mal wieder hinter dunklen Wolken versteckt, dann kann die Batterie der Lautsprecherbox in max. 4 Stunden auch via Stromanschluss- oder USB-Kabel aufgeladen werden.

Bedienen läßt sich der Solar-Bluetooth-Lautsprecher bequem über ein Touch-Screen-Panel. Eine gelbe LED leuchtet, wenn der Akku gerade geladen wird. Das Gerät kostet £49.99, umgerechnet etwa 58.- EUR, und kann von Devotec nach Europa und in die USA verschickt werden.

Quelle: www.devotecindustries.co.uk

Geräuscheemissionen

Wer kennt es nicht, den Lärm des Rasenmähers vom freundlichen Nachbarn nebenan, das Maschinengetöse der Baustelle auf der Ortsdurchfahrtsstraße direkt vorm Haus, irgendwo dröhnt mal wieder viel zu laute Musik während der Nachwuchs versucht aus dem batteriebetriebenen Plastikspielzeug ein melodisches Etwas zu zaubern, das USB-Kettensägetool erinnert daran, dass für die Steuererklärung gerade wieder ein Baum hat dran glauben müssen und im Keller fiept die Waschmaschine nun schon seit 10 Minuten und will abgeschaltet werden. Arg, alles mal wieder viel zu laut, zu künstlich, zu hektisch und überhaupt…!

Wie schön könnte es da sein, jetzt auf einer Blumenwiese zu liegen, der Sonne entgegen zu blinzeln, ein leises Summen von fleißigen Bienchen und das Rascheln von Blättern im Wind zu hören. Wie schön könnte es sein – Ruhe, Entspannung und Natur – wenn just in dem Moment nicht das Handy klingeln, piepen und rappen würde!

Abhilfe könnte hier nature-rings.de schaffen. Ab einer Spende von 15.- EUR, mit welcher verschiedene Natur- und Umweltschutzprojekte unterstützt werden, kann man sich von der Website „natürliche“ Klingeltöne auf´s Handy laden. Das Angebot ist vielfältig und reicht Dank der Zusammenarbeit mit dem Tierstimmenarchiv der Humboldt-Universität Berlin von Amsel über Laubfrosch bis hin zu Zebrafinken. Bei Anruf: Natur! – kein Jambagetöse mehr in unserer eh schon emissionsgeplagten Umwelt.

USB-Kettensäge

Auf dieses Feature haben wir alle sicherlich schon lange gewartet: die i.Saw Kettensäge mit USB-Anschluss!

Okay – zugegeben, eine wirklich echte USB-Kettensäge gibt es noch nicht. Das kostenlose Programm Papercut (für Mac und PC verfügbar) erinnert bei jedem Ausdruck vielmehr daran, wo das Papier für diesen herkommt, denn jeder Druckvorgang wird von dem Geräusch einer Motorsäge begleitet. Für mach einen (hoffentlich) ein Anreiz Papier zu sparen.

Quelle: www.bbh-labs.com
und dazu der Link auf Youtube: https://youtu.be/xzNuS8qMnag

Ökologische Intelligenz

„Bio-„, „Öko-“ oder „natürliche“ Produkte im Einkaufswagen – und die Welt wird heil? Der Psychologe und Wissenschaftsautor Daniel Goleman hat eine ernüchternde Antwort: Kein industriell hergestelltes Produkt verdient den Namen „umweltfreundlich“, so das Credo, das er in seinem Buch „Ecological Intelligence“ zieht. Goleman, Autor des Bestsellers „Emotionale Intelligenz“ wirbt darin um einen kritischen Blick auf die Welt der (vermeintlichen) Öko-Produkte. Denn in ihr ist bei weitem nicht alles das, was es scheint… „Öko-Morgana“ – weiterlesen!

Quelle: www.sueddeutsche.de

Recyclingdrucker

Hewlett-Packard hat zwei neue Drucker aus recyceltem Kunststoff vorgestellt, den HP Deskjet D2660 und den HP Deskjet D5560 mit W-LAN Schnittstelle. Beim D2660 bestehe die Hälfte des Gehäuses aus wiederverwertetem Kunststoff, beim D5560 seien es etwa 35%. Dies spart zwar während der Herstellung wertvolle Ressourcen, leider hat HP jedoch nicht bis zu Ende gedacht: Der Hersteller hat den Druckern neben der gesonderten Schwarzpatrone nämlich jeweils eine Dreier-Farbpatrone verpasst, d. h. wenn nur eine Farbe leer ist, muß bereits die ganze Patrone ausgetauscht werden. Hewlett-Packard spart durch die Verwendung von Recyclingkunststoff während der Produktion Ressourcen und Kosten ein, beim Endverbraucher kommt das meiner Ansicht nach wegen der verschwenderischen Dreier-Farbpatrone letztlich jedoch nicht an.

Der Energieverbrauch beim Drucken liege zwischen 10 und 13 Watt, max. jedoch bei 20 Watt. Im Standby-Modus verbrauchen die Geräte etwa 1,5 Watt. Die Drucker können leider nicht ganz ausgeschaltet werden, sie verbrauchen dann immer noch etwa 0,35 Watt. Damit dürften sich die Recyclingdrucker von HP nun endgültig als „grüne Drucker“ disqualifiziert haben. Was bleibt ist ein grüner Anstrich und in Sachen Kunststoffrecycling ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Quellen: Hewlett-Packard und Golem.de

Handy mit USB-Ladegerät

Die großen Handyhersteller  haben sich nun endlich auf einheitliche Ladegeräte geeinigt. Der Druck aus Brüssel und von EU-Industriekommissar Günter Verheugen hatte Erfolg, ab 2010 wird es bereits die ersten Mobiltelefone mit Micro-USB-Ladegeräten geben.

Dieser Schritt war lange überfällig, denn wer sich ein neues Handy kaufte, musste auch gleich ein neues Ladegerät kaufen. Jedes Handy benötigte ein spezielles Netzteil, die alten Ladegeräte und Zubehörteile waren meist inkompatibel und landeten auf dem Elektroschrott. Auf diese Weise entstehen in der EU jedes Jahr mehrere tausend Tonnen umweltschädlicher Elektronikmüll. Die Firmen – Nokia, Sony Ericsson, Motorola, Samsung u. a. – haben sich nun freiwillig auf einen gemeinsamen Standard verständigt und am 29. Juni 2009 dem EU-Kommissar eine entsprechende Absichtserklärung übergeben. Eine gesetzliche Regelung sei damit nun nicht mehr notwendig, so Verheugen.