Archive for Oktober, 2009

Ubuntu wird 5!

20. Oktober 2009 in Software | Comments (0)

Alles Gute zum fünften Geburtstag.

Die offizielle Ubuntu-Zeitrechnung beginnt mit dem Release 4.10 mit dem Codenamen Warty Warthog am 20. Oktober 2004. Bis heute wurden zehn Ubuntuversionen veröffentlicht. Zurzeit ist Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) und damit die elfte Version in der Mache, sie soll in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken. Danke und alles Gute, weiter so!

Ubuntu 9.10 ist da!


Goldfish 3 – Erfahrungsbericht

9. Oktober 2009 in Software | Comments (0)

Eigentlich passt der Artikel nicht so recht ins das Portfolio von frog360, aber ich habe mich so über die Software geärgert, dass ich Euch meinen Frust und meine Erfahrungen mit dem Websitegestaltungsprogramm mitteilen möchte.

Mit Goldfish 3 hat Fishbeam Software nun endlich ein Upgrade seiner Webdesign-Software im WYSIWYG-Stil veröffentlicht. Zur Vorversion, Goldfish 2.3, hat sich von der Bedienung her nicht viel geändert. Das Programm ist schlicht und übersichtlich gehalten und in den Versionen Goldfish 3 Standard (49,90 EUR) und Goldfish 3 Professional (99,90 EUR) erhältlich. Die Upgrades sind etwas günstiger. Die Software bringt im Grunde alles mit, was man für eine einfache Websitegestaltung benötigt, wenn da nicht einige lästige Programmfehler und der quasi nicht vorhandene Support von Fishbeam Software wäre.

Seit der Version Goldfish 2.3 setze ich die Homepagesoftware nun schon auf meinem Mac für die Gestaltung der Webseiten der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Kaiserslautern ein.  Es hatte schon ein bißchen der Übung und zahlreichen Versuchen bedurft, bis ich die einzelnen Bereichsvorlagen wie z. B. Kopf- und Fußzeile, Navigationsleiste und Haupttext zueinander angepasst habe. Als das Grundgerüst dann stand, war es recht einfach Bilder, Texte, HTML-Code usw. einzufügen, das funktioniert alles im Grunde via drag-and-drop.

Soweit so gut und die Arbeit mit Goldfish 2.3 hatte am Anfang auch Spaß gemacht, wenn da nicht die kleinen lästigen Kinderkrankheiten wären. Sehr schnell habe ich die “Schritt-zurück-Funktion” vermisst. Es kommt doch schon mal vor, dass man einen Textbeitrag voreilig gelöscht oder sich sonst irgendwie verzettelt hat. Wenn man nun in Goldfish den letzten Arbeitsschritt widerrufen möchte, springt das Programm zurück zur zuletzt abgespeicherten Version der Website. Arg, das sind dann doch einige Schritte zu weit zurück. Also, nach jedem Arbeitsschritt immer fleißig abspeichern!

Eine weitere negative Eigenschaft des Programms: Nach der Veröffentlichung einer Website stürzt es häufig ab und es erscheint ein Hinweis- und ein Mitteilungsfeld, in welchem man Fishbeam Software den Fehler beschreiben kann. Ich weiß nicht, wie viele Fehlerberichte ich schon an Fishbeam Software geschickt habe. Wer jetzt erwartet, dass ich jemals eine Antwort erhalten habe oder Fishbeam Software einen Patch herausgebracht hat – Fehlanzeige! Ein Support ist bei Fishbeam Software quasi nicht vorhanden.

Die Veröffentlichung mit dem integrierten, möchtegern FTP-Programm war dann anfangs auch nicht ganz so einfach. Goldfish akzeptierte keine Zugriffe auf den Server mit den Accountdaten meiner Hauptdomain, ein Zugang war mir erst mit den Daten einer Subdomain möglich.

An das langsame Scrollverhalten von Goldfish hatte ich mich nach einiger Zeit dann auch gewöhnt und mich mit den “Bugs” eben arrangiert bzw. abgefunden.

Mit der Veröffentlichung der Version Goldfish 3 habe ich nun gehofft, dass die Fehler beseitigt sind und alles besser wird. Ich habe mir Goldfish 3 Standard also ersteinmal als Testversion heruntergeladen und ausprobiert. Ja, auf den ersten Blick brauchbar, optisch hat sich nicht viel geändert. Die Werkzeugeleiste ist vom oberen Bildschirmrand nach unten gerutscht und die Bildergalerie wirkt moderner. Ein paar Features, wie z. B. Besucherzähler, vorgefertigt Pfade und Kommentarfelder sind hinzugekommen. Meine Websiteprojekte ließen sich alle öffnen, jedoch in der Testversion halt nicht veröffentlichen. Die Sache mit dem Scrollen ist etwas besser geworden, eine echte “Schritt-zurück-Funktion” gibt es nach wie vor jedoch nicht. Was soll´s, für 29,90 EUR habe ich nun von Goldfish 2.3 Standard auf Goldfish 3 Standard upgegradet und wär für das Geld besser mal lecker Essen gegangen!

Der FTP-Upload funktioniert jetzt zwar auch mit den Accountdaten der Hauptdomain, die Programmabstürze sind jedoch geblieben. Besser noch, Goldfish 3 spuckt die Fehlermeldung nun schon gleich nach dem Start der Software aus. Es läßt sich dann zwar noch mit Goldfish arbeiten, aber spätestens nach der Veröffentlichung einer Website sollte man mit dem Totalabsturz des WYSIWYG-Programms rechnen.

Und was ist das, meine HTML-Schnipselchen sind weg! In der Testversion wurde der HTML-Code noch angezeigt, in der Vorschau der Website auch, Suchfeld, Umfragen, Newsletteranmeldebox – alles da! und nach der Veröffentlichung: nix! Das Einfügen bzw. Anzeigen von HTML-Code ist nach dem Upgrade auf Goldfish 3 Standard nun nicht mehr möglich. Ich habe also 29,90 EUR dafür bezahlt, dass ich mit der neuen Version nun weniger anstellen kann als mit der Vorversion von Goldfish?! Und damit die Umstellung nicht ganz so schwer fällt, hat man sicherheitshalber alle Kinderkrankheiten beibehalten?! – toll!

Langfristig werde ich nun alle meine Projekte auf WordPress & Co. umstellen – vielleicht auch NetObjects Fusion auf meinen MSI WIND PC installieren, Goldfish jedenfalls kann ich nicht empfehlen.


Handyrecycling

5. Oktober 2009 in Mobile | Comments (0)

Alle zwei Jahre kann sich Otto Normal mit einer Vertragsverlängerung ein neues Handy bei seinem Mobilfunkanbieter bestellen, doch wohin mit dem alten Mobiltelefon?! Meistens liegt es vergessen in irgendeiner Schublade, um dann irgendwann im Hausmüll zu landen. Dorthin gehört es jedoch auf keinen Fall! Nicht nur, dass wertvolle Ressourcen verschwendet werden, ein Handy enthält auch giftige Substanzen die so in die Umwelt, in das Grundwasser und in die Luft gelangen. In den einzelnen Bauteilen sind zahlreiche Chemikalien, z. B. Arsen, Beryllium, Cadmium, Kupfer, Blei, Quecksilber, Zink, Nickel u. v. m. enthalten. Eine giftige Kombination.

Doch wohin nun mit dem alten Teil? Zum Wegwerfen zu Schade, für den Hausmüll zu giftig und als Sondermüll zu teuer! Richtig: Recycling ist die Lösung! Nahezu alle großen Mobilfunkprovider bieten eine kostenlose Rücknahme von ausgedienten Handies an: O2, e-plusvodafone, T-Mobile. Wer sein altgeliebtes Telefon jedoch nicht einfach so und für lau weggeben mag, kann es auch an Zonzoo verkaufen.

Ein gutes Geschäft machen und eine gute Sache unterstützen: Das Unternehmen recycelt ausgediente Mobiltelefone und spendet 5% des Handyankaufwertes an wohltätige Organisationen. Welches Projekt unterstützt werden soll, kann man selbst entscheiden. Eine gute Idee.