Geschmacksache oder die Lösung für das Welternährungs- problem?

Dschungelcamp, Abenteurer und Überlebenskünstler machen es vor: Mehlwürmer essen!

Was zunächst eklig erscheint, macht durchaus Sinn. Die kleinen Würmer stecken voller Nährstoffe. Irgendwo zwischen Tofu und Rindfleisch. Sie verbrauchen kaum Ressourcen, nehmen wenig Platz ein und sie können artgerecht und umweltfreundlich in jeder Küche gehalten werden. Mit LIVIN Farms Hive → können Mehlwürmer in einem dekorativen, mehrstöckigen Container unter optimalen Umweltbedingungen und in jedem Haushalt gezüchtet werden. In dem kleinen Kasten, nicht größer als ein PC-Tower, reifen die putzigen Viecher bis zu ihrer Verzehrreife heran. In einem Zyklus von acht bis neun Wochen kann man so etwa 500 Gramm Würmer „ernten“. Der unvermeidliche Tötungsprozess erfolgt erfolgt elegant dadurch, dass man den letzten Einschub des Hives in den Kühlschrank stellt – danach lassen sich die Mehlwürmer verarbeiten.

Und geschmacklich? Eher neutral bis leicht nussig. Gewürzt wird nach Belieben.