Hackathon im Vatikan

Der Vatikan veranstaltet vom 8. bis 11. März 2018 den ersten Hackathon im Kirchenstaat inmitten von Rom.

Hackathons sind Veranstaltungen, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Soft- oder Hardware entwickeln, zumeist mit einem bestimmten Ziel.

Die Organisatoren der VHacks → genannten Veranstaltung hatten 120 Studentinnen und Studenten von Universitäten aus aller Welt gesucht. Die Bewerberinnen und Bewerber mussten nicht katholisch sein. Sie wurden jedoch genau ausgesucht, um eine möglichst große Bandbreite an Hintergründen und auch Glaubensrichtungen zu erhalten.

In 36 Stunden sollen die Studentinnen und Studenten technische Lösungen für globale Probleme finden. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Themen soziale Inklusion, der Dialog zwischen Religionen und Hilfen für Migranten und Flüchtlinge. Die Ergebnisse des Hackathons sollen der Gesellschaft als Ganzes dienen. Die Menschen einander näher bringen, den interreligiösen Dialog beleben und Flüchtlingen helfen, das ist das erklärte Ziel. Eine umfassende Lösung erwartet man dabei nicht, aber zumindest eine Inspiration für Kleriker und andere Menschen, auch die jüngere Generation in die Lösung der Probleme miteinzubeziehen. Vom ersten Hackathon im Vatikan sollen alle profitieren.

Update: Die Gewinnerteams und ihre Projekte (.docx) →