Neu: Ubuntu 9.04

Das neue Ubuntu ist da! mit neuem Gnome-Desktop 2.26, dem Dateisystem ext4 und weiteren Aktualisierungen!

Ubuntu ist, wie ich finde, das (Öko)Betriebssystem schlechthin und deshalb möchten ich auch gelegentlich hierüber berichten.

Das neue Ubuntu 9.04 namens „Jaunty Jackalope“ wartet mit wenigen neuen Highlights auf, so dass ein Update zunächst nicht wirklich notwendig erscheint, wenn man auf die aktualisierten Programme  wie zum Beispiel OpenOffice 3 verzichten kann. Das neue Dateisystem ext4 steht nun ebenfalls zur Verfügung. Es soll robuster sein und kann mit größeren Dateimengen umgehen, von einer Installation wird jedoch noch abgeraten. Das Standarddateisystem ist noch ext3 und wird bei der automatischen Partitionierung verwendet. Auffälligste Neuerung dürfte der Anmeldebildschirm auf Basis des Gnome-Desktop 2.26 und das neue Benachrichtigungssystem sein. Ubuntu 9.04 startet etwas schneller als sein Vorgänger.

Die neue Version, Ubuntu 9.04, gibt es als Download hier oder hier.

SAP-Campus mit Solarenergie

Mit der Installation eines Solar-Panel will SAP am Standort in Palo Alto nicht nur das Engagement für Erneuerbare Energien unterstreichen. So hat sich der Software-Konzern zum Ziel gesetzt, bis 2020 wieder auf den CO2-Wert von 2000 zu kommen.

Gleichzeitig reduziert SAP auf diese Weise den CO2-Ausstoß des Unternehmens. Die Solarzellen stammen übrigens vom SAP-Anwender Sharp.

Insgesamt sollen nun 644 Solar-Panels im Jahr etwa 295.000 Kilowattstunden (kWh) aus Sonnenlicht gewinnen. SAP erwartet mit diesem Schritt, den Ausstoß des Klimagases um 154 Tonnen reduzieren zu können. Gleichzeitig kann SAP auf diese Weise die Verbrauchsspitzen abfedern, die während der Arbeitszeiten entstehen und so auch Stromkosten einsparen.

Um den zusätzlichen Strombedarf abzudecken, hat sich SAP zudem verpflichtet von einem lokalen Anbieter Öko-Strom einzukaufen, der etwa der Jahresproduktion eines sehr großen Windrades entspricht.

Mit Peter Graf hat SAP zudem einen Chief Sustainability Officer und einen Executive Vice President für Sustainability Solutions, der über die Einhaltung der Klimaziele des Unternehmens wacht. Er hat die neue Anlage eingeweiht.

Quelle: silicon.de, 22. April 2009; Martin Schindler

Stromverbrauch TV-Geräte

Ein Fernsehgerät mit Bildröhre ist kaum noch zu haben, LCD- und Plasmafernsehgeräte beherrschen mittlerweile den Markt. Was die neuen Fernseher so alles können, das kann man bei den jeweiligen Herstellern erfragen. Wieviel Strom die TV-Geräte im Betrieb und im Standby verbrauchen und wie teuer dies werden kann, das erfährt man nicht unbedingt sofort.

Bei Kühlschränken und Waschmaschinen ist das etwas einfacher – hier verrät einem das EU-Energielabel die Energieeffizienzklasse und den Stromverbrauch, leider gibt es das Label für Fernsehgeräte noch nicht.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hat 2008 eine Marktübersicht von insgesamt 406 LCD- und Plasmafernsehgeräten zusammengestellt. Die Geräte sind nach Größenklassen und nach Stromverbrauch sortiert. In jeder Größenklasse stehen in einer gelben Spalte die Stromkosten, die bei durchschnittlicher Nutzung in zehn Jahren anfallen. Aufgeführt sind die Angaben aller Hersteller, die dem BUND auf Anfrage Verbrauchswerte mitgeteilt haben sowie rund 90 TV-Geräte, die von der Stiftung Warentest gemessen wurden.

zur Marktübersicht des BUND (.pdf)

Sie suchen. Wir pflanzen Bäume.

ecocho.eu ist wieder online!
die klimaneutrale Suchmaschine

Ecocho: „Eco“ steht für Umwelt und „cho“ bedeutet auf Japanisch etwas wie „super“, „ultra“ oder „besonders“. Ecocho ist ein neues „öko-freundliches“ Model zur Suche im Web und macht es besonders einfach umweltfreundlich aktiv zu sein. Jedermann kann ecocho benutzen, um seinen/ihren CO2-Fußabdruck zu mindern… und das ganz kostenlos.

Für jeweils 1.000 Suchanfragen pflanzt Ecocho bis zu 2 Bäume – dadurch wird eine Tonne Treibhausgase getilgt. Mehr Informationen über Ecocho findest Du unter http://ecocho.eu

In eigener Sache…

Lurche im Alltag schützen!

Kaum ist der Frost vorüber, kriechen Kröten, Frösche und Lurche aus ihren Winterplätzen und steuern Wasserstellen an, um dort zu laichen. Doch auf dem Weg dorthin lauern viele Gefahren. Autoverkehr, Kellerschächte, Landwirtschaft und sogar Hobbygärtner bedrohen ihr Überleben. In Deutschland gelten bereits 14 der 21 heimischen Amphibienarten als gefährdet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie Sie Amphibien im Alltag schützen können.

Fuß vom Gas für Kröten: Vor allem in ländlichen Regionen endet die Krötenwanderung oft an der nächsten Straße. Achten Sie deshalb besonders hier auf Straßenabschnitte mit Amphibienwechsel. Oft machen Verkehrsschilder auf Krötenwanderungen aufmerksam. Fahren Sie dann besonders vorsichtig.

Fallen verschließen: Retten Sie Amphibien, die durch Roste, in Löcher und Schächte gefallen sind. Verschließen Sie derartige Zugänge.

Lebensräume im Garten schaffen: Verzichten Sie auf Chemie-Keulen wie Spritzmittel und synthetische Dünger beim Gärtnern. Ein Gartenteich bietet für Amphibien Lebensraum und Laichgewässer, allerdings nur, wenn auf Fische verzichtet wird. Denn Fische sind Nahrungskonkurrenten und fressen oft den Laich der Lurche. In Kompost- und Totholzhaufen können sich Amphibien verstecken und überwintern. Ein Garten mit heimischen Stauden und Gehölzen und einer Wildblumenwiese bietet Kröten, Lurchen und Fröschen einen idealen Lebensraum und Nahrung.

Amphibien-freundlich einkaufen: Wer „Bio“ kauft, trägt dazu bei, dass in der Landwirtschaft weniger Chemie eingesetzt wird. Außerdem erhalten Biobetriebe wichtige Lebensraumstrukturen, wie Kleingewässer und Hecken. Sie verzichten auf Herbizide, Pestizide und synthetische Dünger auf Äckern und Wiesen und bieten Amphibien so einen Lebensraum.

Tipps für Einsteiger in den Amphibienschutz finden Sie in der BUND-Broschüre „Wie hilft man einem Lurch?“, die Sie unter der Telefonnummer 0 30 / 2 75 86-469 bestellen können. Weitere Informationen zum BUND-Amphibienschutz.

Lurche im Alltag schützen

Wir bieten Ihnen auch Fotos an, die Sie einmalig kostenlos im Zusammenhang mit der Veröffentlichung dieses Ökotipps nutzen können (Quelle: BUND/ W. Willner).

Green-IT Ratgeber

Greenpeace hat eine neue Ausgabe seines Green-IT Ratgebers (engl.) veröffentlicht. Demnach haben Apple und Acer ihre Versprechen gehalten und bis Ende 2008 sämtliche Produkte von PVC und BFR befreit, mit Ausnahme der Netzkabel. Apple ist noch auf der Suche nach entsprechend zertifizierten PVC-freien Kabel. Die Hersteller platzieren sich im unteren Mittelfeld des Greenpeace „Guide to greener Electronics„.

Dell, HP und Lenovo hingegen sind in der Bewertung gesunken und rangieren auf den letzten Plätzen. Die Firmen haben zugesagte Fristen, ihre Produkte von PVC und BFR zu befreien, verschoben oder erst gar keine Termine benannt.

Den größten Schritt nach vorne machte Philips. Belegte der Elektonikkonzern bislang Platz 15, so hat er sich mitterweile im Greenpeace-Ranking auf Platz 4 hochgearbeitet. Das Unternehmen hat seinen Umgang mit der Entsorgung von Elektronikschrott deutlich verbessert und die finanzielle Verantwortung für das Recycling übernommen. Dies schaffe Anreize, künftig möglichst schadstofffreie und wiederverwertbare Produkte zu produzieren, um so die Entsorgungskosten niedrig zu halten.

Unangefochten auf Platz 1 positioniert sich Nokia, dicht gefolgt von Samsung. Die Hersteller bekennen sich öffentlich zum Klimaschutz und dem Ziel, weltweit die Treibhausgasemissionen zu senken. Nokia decke bereits etwa 25% seines Strombedarfs mit Energie aus nachhaltigen Quellen.

Greenpeace stellt fest, dass zwar alle Hersteller bestrebt sind energiesparende Produkte zu entwickeln und klimaschädliche Emissionen zu reduzieren, einige Hersteller setzen auch auf erneuerbare Energien, bei der Vermeidung und Reduzierung umweltschädlicher Chemikalien bestehe jedoch deutlich Verbesserungsbedarf. Hier schnitten alle Konzerne schlechter ab.

Ausgeglüht!

Was hätte wohl Thomas A. Edison dazu gesagt, die Glühlampe hat ausgedient.

Die Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten, Glühlampen bis 2012 schrittweise vom Markt zu nehmen, gibt laut Deutscher Energie-Agentur GmbH (dena) ein wichtiges Signal zum Stromsparen. Denn Glühlampen verbrauchen unnötig viel Strom, nur 5 Prozent der Energie, die eine Glühlampe verbraucht, verwendet sie, um Licht zu erzeugen. Die restlichen 95 Prozent der Energie setzen Glühlampen hauptsächlich in Wärme um. Glühlampen können heute einfach durch effizientere Produkte wie Energiesparlampen oder LEDs (Licht emittierende Dioden) ersetzt werden. Der Abschied von der alten Glühlampe erfolgt langsam und schrittweise über einen Zeitraum von acht Jahren. Ausgeglüht! weiterlesen

WWF Earth Hour

Heute am 28. März 2009, um 20.30 Uhr, eine Stunde lang einfach mal den Schalter umlegen und das Licht ausschalten – zu Hause, im Büro, weltweit!

Mach mit, Dein Beitrag zum Klimaschutz! Mehr Infos unter www.wwf.de

MSI Wind PC – ein ÖkoPC?!

„Kleiner – Leiser – Sparsamer“ – so wirbt MSI für seinen Nettop, den MSI Wind PC. Der Computer verbraucht bei voller Sytsemauslastung nur etwa 35 Watt. Das sind laut Hersteller eine Energieeinsparung von bis zu 85% gegenüber einem herkömmlichen Desktop PC. Der MSI Wind PC mißt tatsächlich ca. 30cm (B) x 7cm (H) x 26cm (T) und ist mit den angegebenen max. 30db flüsterleise. Der Rechner kommt wahlweise mit SUSELinux oder Windows XP Home daher und bietet ausreichend Möglichkeiten für Office und Entertainement.

Der MSI Wind PC 2316XP mit seinem Intel Atom  1.6 GHz Prozessor und max. 2 GB DDR-2 RAM schnurrt nun seit Anfang des Jahres auch auf meinem Schreibtisch und ich habe den Kleinen mittlerweile richtig lieb gewonnen. MSI Wind PC – ein ÖkoPC?! weiterlesen

Wie „grün“ ist das Internet?


Beim Surfen durch die Weiten des Internet bin ich auf die Website www.cleanbits.org gestoßen, dort kann man Websites auf ihre „Ökoverträglichkeit“ hin überprüfen.

In ein Suchfeld tippt man einfach den Namen der zu überprüfenden Domain ein, z. B. frog360.com, und mit Klick auf „Zoek site“ erhält man in kurzer Zeit das Überprüfungsergebnis – einen roten Smilie für „not green hosted Website“ und einen grünen Smilie für „green hosted Website“.

Wie das ganze funktioniert? Keine Ahnung… wohlmöglich wird abgefragt wo die entsprechende Site gehosted ist, das Ergebnis könnte dann mit einem Katalog von Ökohosting-Anbietern abgeglichen werden. Wie auch immer, ein nettes Tool.