Wie „grün“ ist das Internet?


Beim Surfen durch die Weiten des Internet bin ich auf die Website www.cleanbits.org gestoßen, dort kann man Websites auf ihre „Ökoverträglichkeit“ hin überprüfen.

In ein Suchfeld tippt man einfach den Namen der zu überprüfenden Domain ein, z. B. frog360.com, und mit Klick auf „Zoek site“ erhält man in kurzer Zeit das Überprüfungsergebnis – einen roten Smilie für „not green hosted Website“ und einen grünen Smilie für „green hosted Website“.

Wie das ganze funktioniert? Keine Ahnung… wohlmöglich wird abgefragt wo die entsprechende Site gehosted ist, das Ergebnis könnte dann mit einem Katalog von Ökohosting-Anbietern abgeglichen werden. Wie auch immer, ein nettes Tool.

Alles „bio“ oder was?!

Angefangen hat alles mit einer Installation von Linux-Ubuntu, das wie ich finde ökologische Betriebssystem schlechthin. Das OpenSourceOS stellt eine echte Alternative zu den kommerziellen Betriebssystemen dar und ist stabil und einfach zu bedienen. Mein alter Stromfresser flitze mit dem neuen System nur so daher, wie ich ihn zu Windows-Zeiten nie kannte.

Ich stöberte fortan in diversen Zeitschriften und Foren, las hier und da was über Ubuntu, Hardware und auch über „green IT“.

Schließlich stand ein Wechsel meines Stromanbieters an, günstig sollte der neue Anbieter sein – mein PC schnurrte schließlich den ganzen Tag – und vielleicht auch ökologisch, wobei dies zunächst nur zweitrangig war. Ich stolperte schließlich über die Website von Greenpeace Energy – deren Strom ist klimafreundlich und günstiger als von meinem örtlichen Atomstromanbieter! Perfekt, der Wechsel wurde vollzogen und nun brennt bei mir „grünes“ Licht.

Irgendwann las ich dann die grüne Ausgabe der Fachzeitschrift „Chip“. Ich machte an deren Preisausschreiben mit und… gewann! einen grünen PC, den MSI Wind PC. Mein stromfressender, lauter Rechner wurde nun endgültig und fachgerecht entsorgt und ich war fortan begeistert von dem kleinen PC. Kaum hörbar und mit einer Leistungsaufnahme von gerade mal etwa max. 30 Watt liegen Welten zwischen meinem alten Midi-Tower und dem neuen MSI Wind PC.

Wow, jetzt sind nicht nur mein Joghurt, mein Strom, sondern auch meine Hardware „bio“.

Und so kam es wie es wohl kommen musste, ich durchsuche immer mal wieder das Internet nach Themen über grüne IT, Ökohosting usw. bis schließlich die Idee zu frog360.com reifte.

Die Seite wurde schließlich ganz nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet: auf einem grünen Computer, mit grüner Stromversorgung und mit Greensta! bei einem grünen Hostingpartner!

In diesem Sinne, „Willkommen bei frog360.com – the green site of life.“